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Name: Mira Gutsche 2015
Anastasia Martens und Helena Mark 2019-12

 

Lithium

Allgemeines:

- Symbol: Li

- Ordnungszahl: 3

- Alkalimetall / weiches Leichtmetall

- Atommasse: 6,941

- Elektronen pro Schale: 2,1

- Aussehen: silbrig-grau

- Oxidationszahl: +1

- Schmelzpunkt: 180,5°C

- Siedepunkt: 1342°C

 

Vorkommen:

Lithium kommt in vielen verschiedenen Verbindungen vor, z.B. als Lithiumsalz in Salzseen. Die größten Lithiumvorkommen befinden sich in Südamerika in Ländern, wie Argentinien, Bolivien oder Chile. 

 

Herstellung:

Aus lithiumhaltigen Salzlösungen wird durch Verdunsten des Wassers und Zugabe von Natriumcarbonat (= Soda) Lithiumcarbonat gewonnen.

=> Salzlake wird solange an der Luft getrocknet (durch Verdunstung), bis der Lithiumgehalt 0,5% überschreitet.

=> Durch Zugabe von Natriumcarbonat gewinnt man das schwerlösliche Salz Lithiumcarbonat.

2LiCl + Na2CO3 -> Li2CO3 + 2NaCl

 

Eigenschaften des Elementes Lithium:

Lithium hat einen Schmelzpunkt von 180,5°C. Es ist, wie alle anderen Alkalimetalle auch, sehr reaktiv und reagiert mit sehr vielen Elementen und Verbindungen unter Wärmeabgabe (=exoterme Reaktionen). Allerdings hat es die geringste Reaktionsfähigkeit von allen Alkalimetallen und ist somit reaktionsträger als die anderen. 

Es fungiert als guter Strom- und Wärmeleiter. Man bewahrt Lithium unter Petroleum oder Paraffinöl auf, da es sonst mit den in der Luft enthaltenen Elementen Sauerstoff und Stickstoff reagiert. Bei Raumtemperatur liegt es als Feststoff vor. Lithium weist viele Ähnlichkeiten zu Magnesium auf (Schrägbeziehung im PSE: Magnesium befindet sich eine Hauptgruppe weiter rechts und eine Periode weiter unten).

Verbindungen und ihre Eigenschaften:

Lithium bildet mit den meisten Nichtmetallen Verbindungen, in denen es immer die Oxidationsstufe +1 hat.

Lithiumsalze sind gut in Lösungsmitteln wie Aceton oder Ethan löslich              

  • Wasserstoffbindungen: Wasserstoff und Lithium bilden Hydride => z.B. Lithiumhydrid LiH (Raketentreibstoff) und Lithiumborhydrid LiBH4 
  • Sauerstoffverbindungen: Lithiumoxid Li2O und Lithiumperoxid Li2O2
  • Weitere Verbindungen: Lithiumnitrid Li3N und Lithiumphosphat Li2Po4 und viele weitere...

Verwendung:

- als Medikament: Lithiumtherapie als Behandlungsmöglichkeit bei psychischen Erkrankungen (v.a. Depressionen)

- Batterien: Lithiumionenakkus

- Bestandteil in Legierungen

- Atomphysik: Isotope eignen sich zur Erforschung der Effekte in ultrakalten fermionischen Quantengasen; Einstellung der Streumenge zwischen Atomen

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Lithium_Verwendung.svg

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