Name: Maxine, 2018-12

 

Bestandteile des Immunsystems bei Wirbeltieren:

Makrophage Makrophagen zählen zu den Fresszellen und sind sehr große Leukocyten (weiße Blutkörperchen), die Mikroorganismen phagocytieren (in sich aufnehmen).
Plasmazelle Plasmazellen sind Zellen im Immunsystem, die Antikörper produzieren uns diese aussende.
Erreger/ Antigen Erreger oder Keime sind Organismen oder Stoffe, die eine Krankheit auslösen. Zu ihnen zählen Algen, Bakterien, Parasiten, Pilze, Prionen, Protisten, Viren und Viroide.
Antigen-Antikörper-Komplex Der Begriff Antigen-Antikörper-Komplex stammt aus der Immunologie, der Biochemie und ähnlichen Wissenschaften. Er beschreibt einen Bestandteil der Immunreaktion, bei dem Antigene und Antikörper einen Komplex bilden. Dieser Komplex wird auch Immunkomplex genannt.
Lymphozyt Lymphozyten gehören zu den Leukocyten. Sie umfassen B-Zellen, T-Zellen und natürliche Killerzellen. Ihre Hauptaufgabe ist das Erkennen von körpereigenen und körperfremden Stoffen.
Wirtszelle Eine Wirtszellen is eine lebende Zelle, die von Viren, intrazellulären (zwischen den Zellen befindenden) Bakterien oder intrazellulären Parasiten infiziert wurde und von diesen zur Vervielfältigung genutzt wird.

 

Die unspezifische Immunabwehr

Die unspezifische Immunabwehr ist die angeborene Immunantwort, die Krankheitserreger und Fremdkörper bereits zu Beginn unschädlich macht. Sie fungiert also als das erste Schutzschild des Körpers. Sie ist in zwei Untergruppen, die unspezifische, humorale Immunabwehr und die unspezifische, zelluläre Immunabwehr, aufgeteilt.

 

Humorale Faktoren sind:

Haut mechanische Barriere: dünner Schweiß- und Talgschutzfilm hindert Erreger am Eindringen unter die Haut
Auge in Tränenflüssigkeit enthaltenes Enzym Lysozym löst Bakterienwände auf
Nase Abbau der Bakterienwände durch enzymhaltigen Schleim und Ausstoßen der Erreger durch Niesen
Lunge Flimmerhärchen der Bronchien transportieren Erreger und Verunreinigungen ab
Magen Zerstörung (Denaturierung) der Proteine der Erreger durch starke Magensäure
Niere und Blase spülen Erreger aus
Genitaltrakt

Schleim inaktiviert Erreger

 

Zellulär Faktoren:

Zelluläre Faktoren der Immunabwehr

Humorale und zelluläre Immunantwort: zelluläre Faktoren der Immunabwehr (klicken zum Vergrößern)

Humorale und zelluläre Immunantwort
Humorale und zelluläre Immunantwort

 

Die natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) gehören zum angeborenen Immunsystem und sind in der Lage, bei abnormalen Zellen wie virusinfizierten Zellen oder Tumorzellen einen Zelltod (Apoptose) auszulösen. Sie spielen also eine wichtige Rolle bei der Immunabwehr gegen Krebszellen. Trotzdem bekommen Menschen Krebs, da diese Tumorzellen sich mit einem Umfeld umgeben, das das Eindringen der NK-Zellen verhindert.

Ein Forschungsteam am Luxemburg Institute of Health hat einen Mechanismus aufgedeckt, der das Umfeld der Tumorzellen verändert und damit die NK-Zellen in das Innere des Tumors befördert, wo diese Zellen dann eine Rückbildung des Tumors verursachen.

 

Die spezifische Immunabwehr

Die spezifische Immunabwehr entwickelt sich erst nach der Geburt aus der angeborenen Immunabwehr, weshalb sie auch erworbene Immunabwehr genannt wird. Hierbei passen sich die Abwehrmechanismen an den Erreger an, was für ihren anderen Namen, adaptive Immunantwort, verantwortlich ist. Auch sie ist in zwei Untergruppen eingeteilt, die unspezifische, humorale und die unspezifische, zelluläre Immunantwort.

 

Regulation und Aktivierung bei T-Lymphozyten
Regulation und Aktivierung durch T-Lymphozyten

 

 

 

Angeborene, unspezifische, zellulaere Immunantwort

Angeborene, unspezifische, zelluläre Immunantwort

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