Name: Loreen Fuhrmann, 2024-01

 

Es handelt sich bei diesem Vergleich um ein Konzept des chemischen Gleichgewichtes, bei dem man sich einen älteren Mann und einen jungen Kerl vorstelle, die beide einen Garten besitzen, welche durch einen Zaun voneinander getrennt sind. Da sich von einem Apfelbaum Äpfel in den beiden Gärten am Boden ansammeln, kommt es zu einem "Nachbarschaftskrieg", bei dem die beiden Nachbarn ihre Äpfel, indem sie diese in den Garten des jeweils anderen werfen, versuchen loszuwerden. Diese Schlacht des "Apfelkriegs" läuft in fünf Phasen ab:

  1. Ausgangszustand: Im ersten Bild werden die Verhältnisse vor der Reaktion dargestellt. Die Äpfel auf der linken Seite des alten Mannes stellen die Edukte der Hinreaktion dar. Da sehr viele Äpfel auf der linken Seite liegen besteht eine hohe Konzentration der Edukte. Da auf der rechten Seite keine Äpfel liegen ist die Konzentration der Produkte gleich null.

  2. Beginn der Vorgangs: Im zweiten Bild wird der Beginn der Reaktion dargestellt. Der Mann fängt an seine Äpfel in den Garten des Jungen zu werfen. Die Reaktionsgeschwindigkeit der Hinreaktion ist sehr hoch und die Konzentration der Produktseite nimmt dadurch zu.

  3. Einstellung des Gleichgewichtes: Das dritte Bild stellt die eintretende Rückreaktion dar. Der Junge realisiert das Geschehen und fängt nun an Äpfel zurückzuwerfen. Das bedeutet das die ersten Produkte zurück reagieren. Trotzdem ist die Hinreaktion noch sehr stark und die Rückreaktion läuft noch sehr schwach ab, weil die Reaktionsgeschwindigkeit noch sehr gering ist.

  4. Anfängliches Gleichgewicht: Im vierten Bild wird kenntlich gemacht, dass der Junge sich immer schneller bewegt und somit mehr Äpfel rüber werfen kann. Die Rückgeschwindigkeit nimmt somit immer weiter zu.

  5. Gleichgewichtszustand: Im fünften Bild sieht es so aus, als ob in beiden Gärten ungefähr gleich viele Äpfel liegen (stabiles Gleichgewicht). Der Junge kann sich schneller Bewegen und der Mann steht näher am Zaun, sodass sich die Anzahl der Äpfel auf beiden Seiten nicht mehr ändert, weil gleich viele Äpfel pro Zeiteinheit hinüber geworfen werden. Somit ist ein stabiles chemisches Gleichgewicht entstanden.