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Name:
Yannik Claus und Florian Jehn, 2012
Jasmin Bartenstein, 2018-12

Hormone

- Hormone sind Botenstoffe

- sie regeln langfristige Aufgaben im Körper

- sie wurden in den Anfängen des 20. Jahrhunderts entdeckt

- sie werden in spezifischen Zellen, Geweben oder Organen (z.B. Hypophyse, Zirbeldrüse, Schilddrüse, Nebenniere, Bauchspeicheldrüse) hergestellt und danach in geringen Mengen an das Blut weitergeleitet bzw. abgegeben (=> dies geschieht über endokrine Drüsen)

- Geschlechtshormone werden in den spezialisierten Zellen des weiblichen bzw. männlichen Geschlechtsorgans hergestellt

- der Hypothalamus wird auch als Steuerzentrum des Hormonsystems bezeichnet

- sie wirken an spezifischen Zellen, welche mit einem hormonspezifischem Rezeptorprotein ausgerüstet sind => Hormonmoleküle binden sich an die Hormonrezeptoren

- die Zelle, an der das Hormon wirken soll, muss mit einem Hormon-Rezeptor-Komplex ausgestattet sein

- viele Hormone an einem Rezeptor => große Wirkung

- wenige Hormone an einem Rezeptor => kleine Wirkung

- das Hormon wirkt solange, bis es entweder abgebaut wird oder der Komplex zerfällt (=> kann unterschiedlich lange dauern) 

 

Das sind die 3 wichtigsten Hormongruppen der Wirbeltiere:

  • Peptidhormone (z.B. Insulin):

- lipidunlöslich

- besitzen Proteinstruktur

 

  • Aminosäurederivate (z.B. Adrenalin):

- ähnlich aufgebaut wie Peptidhormone

 

  • Steroidhormone (z.B. Sexualhormone)

- gut fettlöslich (lipophil) => können Zellmembran passieren

 

Doping

Unter Doping versteht man die Einnahme von unerlaubten Mitteln zur Steigerung von (meist sportlichen) Leistungen. Diese Steigerung von sportlichen Leistungen wird u.a. durch Hormone in Dopingmitteln erzeugt.

 

Doping mit Anabolika

- Anabolika sind künstlich hergestellte Steroid-Hormone. 

- Anabolika befinden sich in der Klasse der Sexualhormone

- sie z.B. fördern den Muskelaufbau

- Anabolika wirkt in Verbindung mit körperlichem Training

=> Mögliche Folgen: Männer verweiblichen; Frauen vermännlichen; ...

 

Doping mit Erythropoietin

- Erythropoietin wird in den Nieren gebildet

- Zum Doping wird Erythropoietin gentechnisch hergestellt

- es fördert die Bildung von roten Blutkörperchen  => die Ausdauerleistung wird verbessert

=> Folgen: hoher Blutdruck; Herzversagen; Tod; ...

 

Doping mit Insulin

- Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse hergestellt

- mit Insulin wird vor allem im Kraft- und Ausdauersport gedoped

- Insulin bewirkt eine beschleunigte Aufnahme von Kohlenhydraten

- es hemmt abbauende Prozesse und fördert aufbauende Prozesse im Körper

- Insulin fördert einen Zuwachs an Körpermasse

- es wirkt sich auch auf den Eiweißstoffwechsel aus

=> Folgen: Kopfschmerzen; Heißhunger; Zittern; Koma; Tod; ...

 

 

Hormone

 Zielorgane

   Beschreibung

Östrogen

viele im ganzen Körper

(u.a. Eierstock)

- (bei Frauen) vorallem in Eierstöcken, Plazenta und Nebenniere hergestellt

- bei Männern in geringen Mengen im Hoden hergestellt

- an der Steuerung des Menstruationszyklus beteiligt

- wirkt auf Stoffwechsel und Knochenbildung

 

Progesteron  viele im Körper

- gehört zur Gruppe der Sexualhormone

- (bei Frauen) in Corpus luteum, Plazenta und Nebenniere hergestellt

- (bei Männern) in Hoden und Nebenniere hergestellt

- sorgt für ein erhöhtes Wachstum der Gebärmutterschleimhaut

 

Testosteron viele im Körper

- gehört zur Gruppe der Sexualhormone

- unterschiedliche Wirkungsweise bei Männern und Frauen

- (bei Frauen) von Eierstöcken und Nebennierenrinde in geringen Mengen hergestellt

- (bei Männern) in Hoden hergestellt

- (bei Männern) sorgt für Spermienproduktion; hilft beim Wachstum; regt Wachstum der Körper- und Bartbehaarung an

Melatonin Gehirn

- wird in Zirbeldrüse gebildet

- steuert den Tag-Nacht-Rhythmus des menschlichen Körpers

- im Winter vermehrt am Tag hergestellt => dies führt zu Müdigkeit; Winterdepression;...

Adrenalin ganzer Körper

- wird in Nebennierenmark produziert

- sorgt für einen erhöhten Puls und erhöhten Blutdruckanstieg

- als Stresshormon an "Flucht- oder Kampfreaktion" beteiligt

Leptin Magen

- hemmt Auftreten von Hungergefühlen

- Regulierung des Fettstoffwechsels

 Sekretin

z.B.Gallenblase,

Dünndarm

- wird in S- Zellen des Zwölffingerdarms produziert

- stoppt die Produktion der Magensäure

- führt zur Kontrakrion der Gallenblase

- verzögert die Magenentleerung

 Galanin

Zentralnervensystem,

peripheren Nervensystem

- reguliert die Freisetzung von Neurotransmittern

- beeinflusst die Mobilität des Magen-Darm-Trakts

- wirkt auf Hormonsystem ein

- beteiligt an der Hemmung von Schmerz und epileptischen Anfällen

 Ghrelin Gehirn

- wird in der Magenschleimhaut und der Bauchspeicheldrüse gebildet

- regt den Appetit an

- antidrepressive Wirkung

- Abgabe von Wachstumshormonen

- Ghrelin ist bei einer Enstehung von Alkoholabhängigkeit beteiligt

 

 

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